Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
vorgezogenen Neuwahlen bringen die Konflikte auf den Punkt und machen Unterschiede deutlich. Wenn es um die Rechte von ArbeitnehmerInnen geht, wirkt die SPD so konservativ, wie man das sonst nur der Union zutraut. Es ist ja auch für viele ärgerlich, wenn die Bediensteten der Bahn oder des öffentlichen Dienstes streiken, die Mitarbeitenden bei VW gegen Betriebsschließungen protestieren, obwohl doch die Absatzzahlen des Konzerns rückläufig sind.
Gleichzeitig vermittelt die Union den Eindruck, gesellschaftlicher Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung lasse sich dadurch herbeiführen, dass man diese Rechte abbaut und Arbeitszeiten und Lohnverhältnisse schafft, wie sie dem Maßstab der 50er Jahre des alten Jahrhunderts entsprechen würden. Was wollen sie wirklich, welche Wirkung hätte das und was wäre überhaupt möglich?
Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Juristinnen und Juristen sowie die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit wollen dies in einer Online-Veranstaltung ein wenig erhellen, bei der es um Streikrecht gehen soll.
„Streikrecht im Kreuzfeuer“
So heißt unsere online-Veranstaltung am 30.01.2025 um 18:00 Uhr.
Wir diskutieren mit
Prof. Dr. Jens Schubert, Leuphana-Universität Lüneburg und VERDI,
Matthias Disterheft, Stellvertretender Vorsitzender der AfA,
Harald Baumann-Hasske, Bundesvorsitzender der ASJ
Wir laden Sie und Euch herzlich ein, daran teilzunehmen; schon das Zuhören wird sich lohnen, aber es dürfen gerne auch Fragen gestellt werden.
Anmeldung:
Wir bitten um Anmeldung unter asj@spd.de.
Alle, die sich anmelden, erhalten einen Zugangslink.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!
Dr. Antje Draheim und Harald Baumann-Hasske
Bundesvorsitzende der ASJ
Cansel Kiziltepe
Bundesvorsitzende der AfA
